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Ikonen der Automobilgeschichte:

Classic Car Museum, Safenwil AG

©Emil Frey Classics
©Emil Frey Classics
©Emil Frey Classics
©Emil Frey Classics

50 bis 60 automobile Schätze sind in den Hallen einer ehemaligen Textilfabrik ausgestellt. Die Auto-Enthusias-ten der Emil Frey AG sammeln seit vielen Jahren historisch herausragende Fahrzeuge mit dem Ziel, das Kulturgut auf vier Rädern zu pflegen und für die Nachwelt zu erhalten. Zu den Exponaten zählen Designikonen wie der Jaguar E-Type und der Aston Martin DB Mark III. Auch ist Bernard Russis legendärer Subaru 1600 AWD von 1979 mit dem Kontrollschild „UR 5000“ zu bestaunen. Vorsicht: Im angeschlossenen Kompetenzzentrum für Autoklassiker gibt es auch Oldtimer zum Mitnehmen – beim Schauen lauert der Kaufreiz.

 

Classic-Car-Museum

Bahnhofplatz 2

5745 Safenwil

www.emilfreyclassics.ch/museum

Telefon 062 788 79 20

Di bis Fr 10-18 Uhr, Sa 10-16 Uhr

 



Im Zeichen des Schuhs:

Bally Schuhmuseum, Schönenwerd SO

©Bally Schuhmuseum
©Bally Schuhmuseum

Das einstige Wohnhaus des Schuhunternehmers Carl Franz Bally beherbergt eine der grössten Sammlungen zum Thema Schuh weltweit. Die Ausstellung eröffnet spannende Perspektiven zur Entwicklungsgeschichte des Schuhwerks über die letzten 3000 Jahre – von ägyptischen Palmblattsandalen über gotische Schnabel-schuhe bis zu Rokokostöckelschuhen und industriell gefertigten Sneakers. Den Besuchern werden auch die ethnologischen Dimensionen des Schuhs vermittelt. So sind Schuhe oft viel mehr als nur schützende Fussbedeckungen, in vielen Fällen sind sie Statussymbol oder auch erotisches Objekt.

 

Bally Schuhmuseum

Oltnerstrasse 6

5012 Schönenwerd

www.schoenenwerd.ch/de/tourismus/sehensballyschuhe

Telefon 062 849 99 45

Führungen nach Vereinbarung,

weitere Informationen auf Website

 



Grösstes Völkerkundemuseum der Schweiz:

Museum der Kulturen, Basel BS

©MKB
©MKB
©MKB
©MKB

Der Münsterplatz ist der schönste Platz Basels und wird von vielen ehemaligen Domherrenhäusern aus dem Mittelalter gesäumt. Durch einen Torbogen gelangt man in einen Innenhof, wo sich der Eingang zum Museum der Kulturen befindet. Es fällt durch ein spektakuläres Faltdach von Herzog & de Meuron auf und regt in Wechselausstellungen zur Auseinandersetzung mit fremden Völkern an. Auf ebenso grosses Interesse stösst die Dauerausstellung „Basler Fasnacht“. Jeden ersten Mittwochabend im Monat machen die Kuratoren des Museums in der Veranstaltungsreihe „Ethnologie fassbar“ kulturund gesellschaftsrelevante Themen für jedermann verständlich.

 

Museum der Kulturen Basel

Münsterplatz 20

4001 Basel

www.mkb.ch

Telefon 061 266 56 00

Di bis So 10-17 Uhr (erster Mittwoch
im Monat bis 20 Uhr geöffnet)

 



Vermittlung von zeitgenössischer Architektur:

Schweizerisches Architekturmuseum, Basel BS

Basel überrascht sowohl mit vielfältiger Architektur als auch mit einer ganzen Palette von speziellen Museen. Das „S AM“, das in einem Gebäudeteil der „Kunsthalle Basel“ im Stadtzentrum untergebracht ist, möchte das Verständnis von zeitgenössischer Architektur bei einem breiten architekturinteressierten Publikum fördern und tut dies in vier Wechselausstellungen im Jahr – bis zum 5. Mai 2019 beispielsweise mit einer Sonderausstellung zur „ Dichtelust – Formen des urbanen Zusammenlebens in der Schweiz“. Begleitend finden Podiumsdiskussionen, Workshops, Werkvorträge und Führungen statt. 

 

Schweizerisches Architekturmuseum

Steinberg 7

4051 Basel

www.sam-basel.org

Telefon 061 261 14 13

Di/Mi/Fr 11-18 Uhr, Do 11-20:30 Uhr,
Sa/So 11-17 Uhr geöffnet

 



Scharfe Blicke, prägnante Striche:

Cartoonmuseum, Basel BS

©Cartoonmuseum
©Cartoonmuseum

Als einziges Museum der Schweiz widmet sich das Cartoonmuseum in der St. Alban-Vorstadt ausschliesslich der satirischen Kunst – von der Karikatur über die humoristische Zeichnung bis zum Comic. Die thematischen oder monografischen Wechselausstellungen spüren sowohl zeitgenössischen Strömungen wie auch den grossen Klassikern nach. Das Vorderhaus des Museums ist eine ursprünglich spätgotische Liegenschaft, die um einen – an dieser historischen Strassenzeile unerwarteten – Neubau von Herzog & de Meuron erweitert wurde.

 

Cartoonmuseum Basel

St. Alban-Vorstadt 28

4052 Basel

www.cartoonmuseum.ch

Telefon 061 226 33 60

Di-So 11-17 Uhr

 



Da läuft etwas!

Museum Tinguely, Basel BS

©Museum Tinguely/Samuel Oppliger
©Museum Tinguely/Samuel Oppliger

Der Künstler Jean Tinguely (1925-1991) sagte: „Ich baue Maschinen, die zu nichts dienen.“ Um genau diese Maschinen aus altem Schrott zu sehen, kommen seit 1996 viele Besucher in die vom Architekten Mario Botta entworfene Museumsanlage am Rhein. Man könnte stundenlang vor den ratternden Skulpturen stehen, die teilweise mit lustig spritzenden Brunneninstallationen und kunterbunten Objekten von Tinguelys Ehefrau Niki de Saint Phalle kombiniert sind. Wer einmal hier war, muss Tinguely widersprechen: Seine Maschinen produzieren zwar nichts, aber sie dienen dem Vergnügen.

 

Museum Tinguely

Paul Sacher-Anlage 1

4002 Basel

www.tinguely.ch

Telefon 061 681 93 20

Di bis So 11-18 Uhr

 



Meistbesuchtes Kunstmuseum der Schweiz:

Fondation Beyeler, Riehen bei Basel BS

©Fondation Beyeler
©Fondation Beyeler

Der architektonisch einzigartige Kunsttempel von Renzo Piano lohnt die zehnminütige Tramfahrt vom Stadt-zentrum Basel in den Vorort Riehen. Obschon enorm beliebt bei Besuchern aus aller Welt, finden sich sowohl im Museum als auch im umliegenden Park manche ruhige Plätzchen zum ungestörten Kunstgenuss. Neben der Sammlung hochkarätiger moderner Kunst des verstorbenen Basler Galeristenpaars Ernst und Hildy Beyeler hat sich die Fondation insbesondere mit seinen Sonderausstellungen internationale Anerkennung erworben. Nach dem Besuch lockt das Café in der historischen Villa im Park.

 

Fondation Beyeler

Baselstrasse 101

4125 Riehen/Basel

www.beyeler.com

Telefon 061 645 97 00

täglich 10-18 Uhr, Mi 10-20 Uhr

 



Pilgerstätte für Möbeldesign- und Architekturfans:

Vitra Design Museum, Weil am Rhein

©Vitra Design Museum
©Vitra Design Museum

20 Busminuten von der Basler Innenstadt entfernt und wenige Kilometer jenseits der Schweizer Grenze, verblüfft das Industriegelände des Wohn- und Büromöbelherstellers Vitra mit einem heterogenen „Architekturpark“ voller Gebäude verschiedener weltberühmter Architekten (Frank O. Gehry, Herzog & de Meuron, Zaha Hadid, Tadao Ando u.a.). Diese Gebäude stehen teilweise als Ausstellungsräume für die eigene Möbelkollektion offen, doch weitet Vitra den Blick auch auf andere stilbildende Designer und informiert mit immer neuen Sonderausstellungen über historische und zeitgenössische Entwicklungen in Design und Architektur.

 

Vitra Design Museum

Charles-Eames-Strasse 2

79576 Weil am Rhein

www.design-museum.de

Telefon +49 7621 702 3200

täglich 10-18 Uhr

 



Für Auto- und Eisenbahnfans:

Cité de l’Automobile + Cité du Train, Mulhouse (Elsass)

©Mulhouse Tourisme
©Mulhouse Tourisme
©Mulhouse Tourisme
©Mulhouse Tourisme

Mulhouse ist die europäische Hauptstadt der Technikmuseen. Die „Cité de l’Automobile“ umfasst 400 fahrtüchtige Sport- und Luxuswagen, darunter ein paar Dutzend glänzende und glitzernde Bugatti-Modelle. Das grösste Automobilmuseum der Welt ist der Sammelleidenschaft der einstigen Textilbarone Hans und Fritz Schlumpf zu verdanken, deren Imperium 1976 zusammenbrach. Drei Kilometer westlich lädt das Eisenbahn-museum zu einer Reise durch die Geschichte der Eisenbahn ein. Alte Dampfloks, Miniaturzüge und exklusive Pullman-Salonwagen machen den Besuch in der „Cité du Train“ zum Erlebnis.

 

Cité de l'Automobile

17 rue de la Mertzau

68100 Mulhouse

www.citedelautomobile.com

Telefon +33 389 33 23 23

täglich 10-18 Uhr

 


Cité du Train

2 rue Alfred de Glehn

68200 Mulhouse

www.citedutrain.com

Telefon +33 389 42 83 33

täglich 10-18 Uhr