Weekendtipps Partner



Alles über Weine, Rebbau und Weinetiketten:

Reb- und Weinmuseum, Aigle VD

©Aigle Tourisme
©Aigle Tourisme

 

Im imposanten, achthundertjährigen Château d’Aigle, das inmitten der Chablais-Weinberge von Aigle liegt, ist das waadtländische Rebund Weinmuseum untergebracht. Es zeigt wechselnde, interaktiv aufbereitete Ausstellungen sowie diverse Inszenierungen rund ums Thema Wein, etwa eine Serie von Karikaturen und Ausschnitte von weinseligen Liedern und Filmausschnitten. Unter dem Namen „Les Visages du vin“ ist ein Saal den Weinetiketten gewidmet: Aus der hauseigenen Sammlung von mehr als 300’000 Etiketten wird jeweils eine Auswahl von 1200 thematisch sortierten Etiketten präsentiert.

 

Reb- und Weinmuseum

im Château d'Aigle

Place du Château 1

1860 Aigle

www.museeduvin.ch

Telefon 024 466 21 30

Die aktuellen Öffnungszeiten

finden Sie auf der Website

 



Spiele aus 5000 Jahren aktiv erleben:

Schweizer Spielmuseum, La Tour-de-Peilz VD

©Musée Suisse du Jeu
©Musée Suisse du Jeu

 

In und um Vevey machen zahlreiche Museen neugierig. Zu den Perlen zählt das Schweizer Spielmuseum, das in einem hübschen Schlösschen am Seeufer von La Tour-de-Peilz untergebracht ist. Es macht auf die vielfältigen Aspekte der Spielwelt aufmerksam und präsentiert Spiele aus 5000 Jahren und aus der ganzen Welt. Beim Besuch wird rasch klar, dass Spielen mehr als nur ein Zeitvertreib ist und seit Urzeiten eine bedeutende Rolle im Leben der Menschen einnimmt. Im Museumsshop gibt es zahlreiche originelle Spiele zu kaufen, und wer vom Besuch Hunger oder Durst bekommen hat, kann diesen im „Café Domino“ im Schlosshof stillen.

 

Schweizer Spielmuseum

Rue de Château 11

1814 La Tour-de-Peilz

www.museedujeu.ch

Telefon 021 977 23 00

Di bis So 11-17.30 Uhr

 



Chaplins Welt am Genfersee:

Chaplin’s World, Corsier sur Vevey VD

©Chaplins's World
©Chaplins's World

 

Dort, wo Charles Chaplin seine letzten 25 Jahre verbracht hatte, wurde 2016 eine ganze Welt rund um den Mann mit der Melone eröffnet. Im Neubau neben dem Herrenhaus steht sein künstlerisches Schaffen im Mittelpunkt – mit aufwendigen Studio-Nachbauten, hollywoodartiger Inszenierung und berühmten Filmszenen aus „The Kid“, „Moderne Zeiten“ oder „Lichter der Grossstadt“. Die parkumgebene 40-Zimmer-Villa „Manoir de Ban“ gewährt berührende Einblicke in das Familienleben des grossen Schauspielers. Der original belassene Wohnbereich der 40-Zimmer-Villa wirkt ein bisschen, als wäre Chaplin nur mal rasch nach draussen gegangen.

 

Chaplin's World

Route de Fenil 2

1804 Corsier sur Vevey

www.chaplinsworld.com

Telefon 021 903 01 30

täglich 10-18 Uhr

 



Entdeckungsreise der Ernährung:

Alimentarium + nest, Vevey VD

©Alimentarium/Adrien Barakat
©Alimentarium/Adrien Barakat

 

Das von Nestlé finanzierte, an der Seepromenade von Vevey liegende „Alimentarium“ präsentiert das Thema Ernährung unter verschiedenen Gesichtspunkten, die jeden von uns direkt betreffen – vom Anbau der Lebensmittel bis zur Verdauung. Ebenfalls interessant ist das zehn Gehminuten entfernt liegende Erlebnis-zentrum „nest“: In ehemaligen Fabrikhallen hinter dem Bahnhof Vevey – dort wo 1866 Henri Nestlé den weltgrössten Nahrungsmittelkonzern begründete (der bis heute seinen Hauptsitz in der Stadt hat) – wandeln die Besucher nun auf einer multimedialen Reise durch die 150-jährige Unternehmensgeschichte.

 

Alimentarium

Quai Perdonnet 25

1800 Vevey

www.alimentarium.ch

Telefon 021 924 41 11

Di bis So 10-18 Uhr

 


Museum nest

Chaussée de la Guinguette 10

1800 Vevey

www.le-nest.ch

Telefon 021 924 40 40

täglich 10-18 Uhr

 



Faszination Fotografie von den Anfängen bis heute:

Schweizer Kameramuseum, Vevey VD

©Musée suisse de l'appareil photographique
©Musée suisse de l'appareil photographique

 

Die Geschichte der Fotografie von der Camera obscura und der Laterna magica bis zur digitalen Revolution wird hier auf unterhaltsame Art lebendig. Auch wird in dem historischen Gebäude an der Grande-Place anschaulich gezeigt, welchen Aufwand und welche Planung die einstige Benutzung der sperrigen Kameras voraussetzte und mit welcher Sorgfalt die Sujets gewählt und inszeniert wurden – ganz anders als heute, wo jeder mit seinem Smartphone unzählige Fotos knipst und zu einer entsprechenden Bilderflut beiträgt. Regelmässig im Programm: Sonderausstellungen zu Pionieren der Fotografie und Foto-Workshops für Jugendliche und Erwachsene.

 

Schweizer Kameramuseum

Grande Place 99

1800 Vevey

www.cameramuseum.ch

Telefon 021 925 34 80

Di bis So 11-17.30 Uhr

 



Fotografie, die Geschichten erzählt:

Fotografiemuseum Musée de l’Elysée, Lausanne VD

©Musée de l'Elysée
©Musée de l'Elysée

 

Der zum See abfallende Park und die herrschaftliche Villa bilden das reizende Umfeld für dieses Museum, in dem die Fotografie als Kunst und als Dokument der Wirklichkeit im Zentrum steht. Jährlich werden diverse Ausstellungen präsentiert – historische Retrospektiven ebenso wie aktuelle thematische Schauen, junge Talente und weltberühmte Fotografen. Die Kuratoren wollen auf die Vielzahl der fotografischen Möglichkeiten und Einsatzgebiete (Journalismus, Werbung, Mode, Wissenschaft usw.) aufmerksam machen. Im Eingangsbereich ist eine schöne Fotobuchhandlung untergebracht, und gleich nebenan liegt das Olympische Museum.

 

Fotografiemuseum

Avenue de l'Elysée

1006 Lausanne

www.elysee.ch 

Telefon 021 316 99 11

Di bis So 11-18 Uhr

 



Alles über den olympischen Geist:

Olympisches Museum, Lausanne VD

©Musée Olympique
©Musée Olympique

Ein Museum und ein Park, die ganz dem Glanz des Sports und seiner Werte gewidmet sind. Gezeigt werden Geschichte und Geschichten rund um die Olympischen Spiele vom antiken Griechenland bis zur Neuzeit, ergänzt durch unterhaltsame Wechselausstellungen zu Themen wie „Olympische Stadien“ oder „Mit neuen Materialien zum Erfolg“. An interaktiven Stationen lassen sich grosse Momente aus vergangenen Olympiaden abrufen. Mit den unrühmlichen Flecken in der eigenen Geschichte setzt sich das Museum, das sich in monumentaler Reinheit ganz in Weiss und mit viel fliessendem Wasser präsentiert, allerdings nicht auseinander.

 

Olympisches Museum

Quai d'Ouchy 1

1006 Lausanne

www.olympic.org/fr/musee

Telefon 021 621 65 11

Di-So 10-18 Uhr

 



Meisterwerke mit Weitblick:

Fondation de l’Hermitage, Lausanne VD

Das gartenumgebene Lustschlösschen hoch über Lausanne bietet weite Ausblicke auf den Genfersee und dient der Stiftung Hermitage für hochkarätige Kunstausstellungen, sei es monografisch (Magritte, Rothko, Hopper, Bonnard) oder thematisch (zum Beispiel über den Futurismus oder über impressionistische Meisterwerke der Sammlung Bührle). Kunstfreunde decken sich im attraktiven Museumsshop mit Literatur, Plakaten und Geschenken ein. Genussmenschen trifft man nach dem Museumsbesuch im Café-Restaurant „L’Esquisse“, das in der ehemaligen Orangerie untergebracht ist.

 

Fondation de l'Hermitage

Route de Signal 2

1018 Lausanne

www.fondation-hermitage.ch

Telefon 021 320 50 01

Di-So 10-18 Uhr, Do 10-21 Uhr geöffnet

 



Die „Traumkästen von Marie d’Ailleurs“:

Musée Alexis Forel, Morges VD

©Musée Alexis Forel
©Musée Alexis Forel

Das Renaissancegebäude im Zentrum von Morges gruppiert sich um einen schönen Innenhof, in dem gelegentlich auch Konzerte stattfinden. Die elf Salons stellen eine etwas kuriose Miniaturwelt mit verschiedenen Interieur- und Landschaftsszenen dar, welche die Träume und Sehnsüchte der Marie d’Ailleurs (Marie von Anderswo) widerspiegeln. Etwa eine Wohnstube mit elsässischen Grossmüttern, das Theater von Ludwig II von Bayern, der Antiquar, der nichts verkaufen will usw. Gelegentlich werden Sonderausstellungen zu renommierten Persönlichkeiten organisiert, die einen Bezug zur Genferseeregion haben, etwa Peter Ustinov oder die französische Filmschauspielerin Capucine.

 

Musée Alexis Forel

Grand-Rue 54

1110 Morges

www.museeforel.ch

Telefon 021 801 26 47

Mi bis So 14-18 Uhr geöffnet

 



Die Schweiz zwischen 1750 und 1920:

Château de Prangins, Prangins VD

©Chateau de Prangins
©Chateau de Prangins

Das Schloss, das einst französische Barone und der Schriftsteller Voltaire bewohnten, später dann als Internat diente, bevor es 1998 zum Westschweizer Sitz des Schweizerischen Nationalmuseums umfunktioniert wurde, ist von einer englischen Parkanlage und einem grossen Gemüsegarten umgeben – beide sind öffentlich zugänglich. Die Dauerausstellung „Noblesse oblige! Leben auf dem Schloss im 18. Jahrhundert“ rückt die Geschichte des Schlosses ins Zentrum. In weiteren Ausstellungen werden Themen wie „Das Leben in der Schweiz von 1750 bis 1920“ oder „Arbeit: Fotografien von 1860 bis heute“ dokumentiert.

 

Schweizerisches Nationalmuseum

Château de Prangins

Avenue Général Guiger 3

1197 Prangins

www.nationalmuseum.ch/d/prangins/

Telefon 022 994 88 90

Di bis So 10-17 Uhr

 



Einblicke ins Forschungszentrum:

CERN, Meyrin GE

©Geneve Tourisme
©Geneve Tourisme

Was sind die drängenden Fragen und Herausforderungen der heutigen Physik? Was wird im weltgrössten Laboratorium für Teilchenphysik erforscht? Das CERN lädt alle Interessierten kostenlos dazu ein, den Geheimnissen des Universums auf einer zweistündigen Führung durch das Forschungszentrum näher zu kommen (die Touren sind auf Englisch und finden von Montag bis Samstag jeweils um 11 und 13 Uhr statt; hierzu ist eine Online-Anmeldung mindestens drei Tage im Voraus erforderlich). Weitere Einblicke ins Verhalten der Teilchen gibt die Dauerausstellung im kugelförmigen Museumsgebäude „Globe of Science and Innovation“.

 

CERN

Esplanade des particules

1211 Genève 23

https://visit.cern

Telefon 022 767 76 76

Die aktuellen Öffnungszeiten

finden Sie auf der Website

 



Tempel der Uhrmacherkunst:

Patek Philippe Museum, Genf GE

©Patek Philippe Museum
©Patek Philippe Museum

Die renommierte, 1839 gegründete Genfer Uhrenmanufaktur hat in einem Art-Déco-Gebäude im Stadtteil Plainpalais ein besuchenswertes Uhrenmuseum eingerichtet, wo man bedeutende Stücke aus eigener Produktion bestaunen kann, aber auch wegweisende Uhren verschiedener Topmarken vom 16. Jahrhundert bis heute dargestellt und erklärt bekommt – darunter die ältesten je gebauten Taschenuhren. Der Besuch lässt sich mit einem Bummel durch das umliegende Kunstviertel Quartier des Bains verbinden, das mit zahlreichen Galerien überrascht. Gleich gegenüber dem Patek Philippe Museum befindet sich zudem das MAMCO (Museum für moderne und zeitgenössische Kunst). 

 

Patek Philippe Museum

Rue des Vieux-Grenadiers 7

1205 Genève

www.patekmuseum.com

Telefon 022 807 09 10

Di bis Fr 14-18 Uhr, Sa 10-18 Uhr geöffnet

 



Uhrmacherkunst von anno dazumal und von übermorgen:

Espace Horloger, Le Sentier JU

©Espace Horloger/Vincent Hofer
©Espace Horloger/Vincent Hofer

In der rauen Gegend des jurassischen Hochtals Vallée de Joux – im Herzen des „Watch Valley“ – sind die Bauern oft zugleich auch Uhrmacher. Seit mehreren Jahrhunderten kreieren sie Uhren und Messinstrumente und haben sich auf Uhrwerke mit sogenannten Komplikationen (technische Finessen) spezialisiert. Im interaktiv aufbereiteten Uhrenmuseum „Espace Horloger“ dreht sich alles um die hiesige Uhrmacherkunst. In der Ausstellung ist es dank innovativer Technik möglich, eine Uhr virtuell auseinanderzunehmen und nach eigenen Wünschen umzugestalten. Einmal im Monat wird ein Uhrmacher zu einer zweistündigen Demonstration seines Könnens eingeladen – die aktuellen Daten finden sich auf der Website des Museums.

 

Espace Horloger

Grand-Rue 2

1347 Sentier

www.espacehorloger.ch

Telefon 021 845 75 45

Di bis So 10.30-17.30 Uhr

 



Ritt durch die Geschichte des Pferdes:

Pferdemuseum im Château La Sarraz, La Sarraz VD

©Château La Sarraz
©Château La Sarraz

Das parkumgebene Schloss von La Sarraz zwischen Lausanne und Yverdon hat eine bewegte Geschichte seit dem 11. Jahrhundert und beherbergt in der ehemaligen Scheune das einzige Pferdemuseum der Schweiz. Es ist eine Hommage an die Anmut, Kraft und Ausdauer der Vierbeiner und zeigt eine vielfältige Sammlung an Reitkunst, Pferdesätteln und -geschirr, Postkutschen, Spielzeugpferden und tierärztlichen Instrumente aus vergangenen Zeiten. Das Museum wird von Pferdeliebhabern und nicht von Ausstellungsprofis betrieben, was sich in einer gewissen gestalterischen Unbeholfenheit ausdrückt, die jedoch durch die unkompliziert familiäre Atmosphäre wettgemacht wird.

 

Pferdemuseum im Château La Sarraz

Le Château 1

1315 La Sarraz

www.muche.ch

Telefon 021 866 64 23

Di bis So 13-17 Uhr

 



Blicke hinter die Kulissen der Schokoladenfabrik:

Maison Cailler, Broc FR

©Maison Cailler
©Maison Cailler

Das Maison Cailler im Greyerzerland hat sich in den letzten Jahren zur beliebtesten Touristenattraktion der Romandie entwickelt. Die Schokoladenfabrik öffnet ihre Türen für Besucher und bietet interessante Einblicke zum Ursprung und zum Herstellungsprozess von Schokolade. Auf dem Rundgang werden die unterschiedlichen Eigenschaften von Bitter-, Milch- und weisser Schokolade erklärt, neuste Entwicklungen der Chocolatiers präsentiert, und man lernt ganz nebenbei die Geschichte der 1819 gegründeten und seit 1929 zu Nestlé gehörenden Schweizer Marke kennen. Am Schluss dürfen „Schokoholics“ einige Erzeugnisse direkt ab Fliessband probieren.

 

Maison Cailler

Rue Jules Bellet 7

1636 Broc

www.cailler.ch/de/maison-cailler

Telefon 026 921 59 60

täglich 10-17 Uhr

 



Spannende Zeitreise:

Laténium Archäologiepark und -museum, Hauterive NE

© Laténium, Neuchâtel
© Laténium, Neuchâtel

 

Die Funde von mehr als hundert archäologischen Stätten unter der Erde oder unter dem Wasser des Sees wurden in diesem grössten archäologischen Museum der Schweiz zusammengetragen und interaktiv aufgearbeitet. 50’000 Jahre Regionalgeschichte von den Neandertalern bis zum Mittelalter – modern inszeniert und gleichermassen wissenschaftlich wie familientauglich dargeboten. Nicht verpassen!

 

Laténium

Parc et musée d'archéologie de Neuchâtel

Espace Paul Vouga

2068 Hauterive

www.latenium.ch

Telefon 032 889 69 17

Di bis So 10-17 Uhr geöffnet