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Trouvaillen aus 140 Jahren Hotelgeschichte:

Hotelmuseum Belle Epoque, Flims GR

©Hotel Waldhaus Flims
©Hotel Waldhaus Flims

Was das Luxushotel „Waldhaus Flims“ aus ehemaligen Kellern, Abstellräumen und Dachböden herausgeholt hat, ist einzigartig. So ist aus dem „Gerümpel“, das sich in 140 Jahren angesammelt hat, ein originelles Museum entstanden. Die Belle Epoque der vorletzten Jahrhundertwende lebt in all den „unbrauchbaren“ und ausrangierten Objekten aus Küche, Restaurants, Gästezimmern, Direktionsbüros und Mitarbeiterunterkünften weiter. Dabei ruft nicht nur das Hotelmobiliar nostalgische Fantasien hervor – auch die im „Waldhaus“ deponierten oder liegengelassenen Reise- und Sportutensilien der damaligen Gäste sind heute als antike Raritäten zu bestaunen.

 

Hotelmuseum Belle Epoque

Waldhaus Flims

Via dil Parc 3

7018 Flims

www.waldhaus-flims.ch/de/hotel/museum

Telefon 081 928 48 48

täglich 8-18 Uhr

 



Ein Must für Kunstfans – nicht nur bei schlechtem Wetter:

Kirchner Museum, Davos GR

©Kirchner Museum
©Kirchner Museum

Als Ernst Ludwig Kirchner, einer der bedeutendsten Vertreter des deutschen Expressionismus, schon ziemlich berühmt war, notierte der Maler, dass er am einsamsten immer unter vielen Menschen gewesen sei. Wegen eines Nervenzusammenbruchs und eines Lungenleidens zog er sich 1917 nach Davos zurück, wo er bis zu seinem Tod 1938 lebte. Zu seinen Ehren baute der Ort Anfang der Neunzigerjahre eigens dieses Museum, das wechselnde Ausstellungen aus dem künstlerischen Umfeld des Meisters zeigt. Der kubische Glasbau enthält die umfangreichste Kirchner-Sammlung, darunter natürlich auch jene Bilder, auf denen der Expressionismus über der Davoser Bergwelt wetterleuchtet.

 

Kirchner Museum

Ernst Ludwig Kirchner Platz

Promenade 82

7270 Davos Platz

www.kirchnermuseum.ch

Telefon 081 410 63 00

Di bis So 11-18 Uhr

 



Werkschau des Erneuerers der Alpenmalerei:

Segantini Museum, St. Moritz GR

©Engadin Tourismus/Daniel Martinek
©Engadin Tourismus/Daniel Martinek
©Segantini-Museum
©Segantini-Museum

Giovanni Segantini (1858-1899) hat mit seiner symbolistischen Freilichtmalerei massgeblich die künstlerische Ästhetik der Bergwelt geprägt. Der eigenwillige, aus Italien stammende Künstler, der seine letzten Jahre im Engadin verbrachte, bewies, dass man Schnee mit allen Farben malt, nur nicht mit Weiss. Bereits 1908 wurde ihm zu Ehren das Museum in St. Moritz errichtet. Im Kuppelbau aus grünem Juliergranit sind seine wichtigsten Werke aus verschiedenen Schaffenszeiten ausgestellt, darunter das berühmte Alpentriptychon „Werden-Sein-Vergehen“, während dessen Realisierung Segantini überraschend im Alter von 41 Jahren auf einer Alphütte ob Pontresina starb.

 

Segantini Museum

Via Somplaz 30

7500 St. Moritz

www.segantini-museum.ch

Telefon 081 833 44 54

Di bis So 11-17 Uhr

 



Rund um den feinen Faden:

Seidenmuseum, Como (Lombardei)

©Museo della Seta
©Museo della Seta

Como produziert täglich etwa 250 Kilometer Seidentuch und verarbeitet zusammen mit dem Umland etwa ein Viertel der Weltproduktion. Das Seidenmuseum präsentiert mit seiner Sammlung von funktionsfähigen historischen Maschinen alles Wissenswerte rund um den feinen Faden und dokumentiert den gesamten Ablauf der Seidenfabrikation: von der Zucht der Raupen bis zur Veredelung der Stoffe durch Zwirnen, Weben, Färben und Drucken. Wichtig zu wissen: Das Museum legt den Schwerpunkt vor allem auf die technischen Aspekte der Seidenproduktion und weniger auf die textilen Ergebnisse in Form von Stoffen, Kleidern und Accessoires.

 

Museo della Seta

Via Castelnuovo 9

22100 Como – Italia

www.museosetacomo.com

Telefon +39 031 303 180

Di bis So 10-18 Uhr